Wie die KI aus dem Gespräch eine Anamnese macht
- Aufnehmen: im Browser während des Gesprächs, oder eine Datei vom Handy oder Diktiergerät hochladen. Vorher bestätigen Sie die Einwilligung des Patienten.
- Verschriften: eine Spracherkennung macht aus der Aufnahme ein Transkript, auch bei Umgangssprache und Präparatenamen.
- Gliedern: ein Sprachmodell ordnet das Gesagte den Feldern der Anamnese zu und formuliert in Dokumentationssprache. Was nicht besprochen wurde, steht als "nicht erwähnt" da, nicht erfunden.
- Freigeben: Sie lesen, korrigieren und geben frei. Dann wird die Aufnahme gelöscht, der Text lässt sich kopieren oder als PDF laden.
Was die KI nicht tut
Sie stellt keine Diagnose, schlägt keine Differentialdiagnosen oder Therapien vor und markiert keine Warnzeichen. Angaben des Patienten bleiben Angaben des Patienten ("berichtet über", "gibt an"). Unklare Stellen werden weggelassen statt geraten.
Das ist eine bewusste Grenze. Ein Werkzeug, das klinisch bewertet, kann zum Medizinprodukt werden, mit Zulassung und Haftung. Und es ändert die Rolle: aus Mitschrift wird Mitentscheidung. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Auch nach der Behandlung: diktieren statt tippen
Neben dem Gespräch mit dem Patienten gibt es das Diktat: Sie sprechen nach der Behandlung kurz in Stichworten und mit Ihren Abkürzungen, daraus wird ausformulierter Text für die Akte. Kennt die KI ein Kürzel nicht, fragt sie nach und merkt sich die Antwort. Aus mehreren Terminen entsteht auf Knopfdruck ein Bericht an Arzt, Patient oder Kasse.
Anamnese AI ist in Entwicklung. Unverbindlich vormerken:
